Auf den Spuren der Kellerkatze

24 Stationen in der Hollabrunner Kellergasse

Auch im Winter war er durchgehend in Betrieb, aber jetzt zu Beginn der schönen Jahreszeit lockt der Themenweg wieder verstärkt hinaus in die Kellergasse und die angrenzenden Naturräume. Die Wasserbrunnen und der Automat bei Station 19 sind wieder in Funktion, sobald die Frostgefahr gebannt ist. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt der Picknickkorb, den man beim Check-in an der Rezeption des Seminarhotels/Studentenheims bestellt und der eine herzhafte Kellerjause mit Spezialitäten der Hollabrunner Fleischerei Hofmann beinhaltet.

Der 4,15 km lange Rundweg ist gut beschildert und kann jederzeit kostenfrei und ohne Führung begangen werden. Er verläuft teilweise über unbefestigte Agrarwege, die Gehzeit beträgt – abhängig von der Verweildauer bei einzelnen Stationen – zweieinhalb bis drei Stunden. Zwei Stationen bieten ausgedehnte Spielbereiche für Kinder: eine zwei Meter hohe Reblaus Kletterfigur am Scheitelpunkt des Weges und ein Sandspielplatz gegen dessen Ende am Zehentplatz, wo man ein Reblausgelege ausbuddeln und auf einer Kellerkatzenwippe schaukeln kann.

Der Themenweg schildert an 24 Stationen die gesamte Erlebniswelt dieser Kellergasse – einer von dreien im Stadtgebiet von Hollabrunn – und ihre Entwicklung im städtischen Umfeld: von ihrer ursprünglich landwirtschaftlichen Bestimmung hin zu einem privat und gesellschaftlich genutzten attraktiven Lebensraum. Leitmotiv ist die vom Hollabrunner Künstler Günter Stockinger geschaffene Kellerkatze, eine traditionelle Symbolfigur im Weinbau. Sie begleitet den Besucher als Erzählerin und führt augenzwinkernd in das Thema der jeweiligen Station ein, zu der auch ein informativer und bebilderter fachlicher Teil gezeigt wird.

Umweltfreundlich mobil
Wer den Themenweg nicht zu Fuß absolvieren kann oder will, dem stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, ihn mit einem umweltfreundlichen Elektrofahrzeug zu befahren.